Trend-Thema Videoclips

Nicht nur das Rock’n’Pop-Museum in Gronau widmet sich derzeit dem Thema “Videoclips” – die durch “das Netz” gerade eine gewaltige ästhetische Umwälzung erfahren -, sondern noch eine Reihe weiterer Organisationen mit durchweg interessanten Ausstellungen und Events rund um die kleinen Clips.

Zu einem der Trend-Themen dieses Frühjahrs macht die Musikvideos z.B. die Ausstellung “The Art of Pop Video” im Museum für Angewandte Kunst Köln vom 9. April bis 3. Juli 2011. Hier wird nicht nur die Geschichte und Entwicklung des Musikvideos aufbereitet, sondern zugleich die Bedeutung des Videos als künstlerisches Genre herausgestellt.

Eine Beschäftigung mit aktueller Videokunst und u.a. mit dem Popvideo als kulturgeschichtliches Phänomen darf man wohl auch von der Videonale.13 im Kunstmuseum Bonn vom 14. April bis 29. Mai 2011 erwarten.

Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen führten als erstes Filmfestival der Welt 1999 einen Preis für Musikvideos ein, den MuVi-Preis für das beste deutsche Musikvideo. Die Macher der 57. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, die in diesem Jahr vom 5. bis 10. Mai 2011 stattfinden, stellten am 6. April die Kandidaten des 13. MuVi-Preises für das beste deutsche Musikvideo online, das die User nun bewerten sollen.

Das c/o pop (Cologne On Pop) ist ein Musikfestival für elektronische Popmusik, Indie, Pop- und Clubkultur, das in diesem Jahr bereits zum achten Mal vom 22. bis 26. Juni 2011 stattfinden wird. Auch hier werden musikalische Clips eine Rolle spielen.

Weitere Informationen:

“Das Musikvideo war nie lebendiger”, Rabea Weihser, ZEIT-ONLINE 12.4.2011

“Gute Musikvideos gehören ins Museum”, Rabea Weihser, ZEIT-ONLINE 12.4.2011

Eine aktuelle Band, die sich sehr mit dem Thema “Musikvideo” beschäftigt, ist Radiohead. Sie haben einen eigenen Channel bei Youtube und schreiben dort z.B. zu ihrem sehenswerten Video zu dem Song “House Of Cards”: “In Radiohead’s new video for ‘House of Cards’, no cameras or lights were used. Instead, 3D plotting technologies collected information about the shapes and relative distances of objects. The video was created entirely with visualizations of that data.” Wer möchte, kann sogar auf dieser Seite eigene Visualisierungen zu diesem Song erschaffen. Gute Idee!

Wilfried

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