Deutsche Underground-Perlen der 70er X

Die von 1973 bis 2009 aktive Band des leider 2011 verstorbenen Kölner Gitarristen Alex Wiska – Alex Oriental Experience – kannten/kennen viele nicht von den von ihm produzierten LPs, sondern von zahlreichen Live-Auftritten quer durch das Land. Die Musik war bestimmt von einer elektrifizierten und modifizierten SAZ, einem türkischen Saiteninstrument, die dem soliden Rockfundament von … Weiterlesen …

Deutsche Underground-Perlen der 70er IX

Die LP „Hardrock in Concert“ von den Chicken Bones dürften im Veröffentlichungsjahr 1976 in Deutschland nur die Wenigsten gehört, geschweige denn in den Händen gehalten haben. Die Band aus dem kleinen Städtchen Bönen im Kreis Unna am östlichen Rand des Ruhrgebietes ist damals in der Region durchaus bekannt, bringt es aber nur zu einer einzigen … Weiterlesen …

Deutsche Underground-Perlen der 70er VIII

„Kosmisches Kraut zwischen Prog-Rock und Minimalismus: Zwischen Agitprop und Uschi-Glas-Filmen entstand Ende der 60er Jahre die erste genuin deutsche Spielart einer Rockmusik, die sich bewusst und demonstrativ von angelsächsischen Vorlagen abnabelte: der Krautrock“. So beschrieb der Rolling Stone im Juli 2004 die CD-Beilage „Rare Trax“, die sich dem deutschen Underground der frühen 1970er Jahre widmete. … Weiterlesen …

Deutsche Underground-Perlen der 70er VII

„Those were germans? I take everything back I ever said about germans…“ schreibt Youtube-User „georgemargaris“, als er To Be zum ersten Mal hört. Verwunderlich ist das im Grunde nicht, den einen dermaßen entspannten, lässigen und groovigen (Sommer-)Sound traut(e) man einer deutschen Band absolut nicht zu. 1976, als die erste LP von To Be erschien, nannte man … Weiterlesen …

Deutsche Underground-Perlen der 70er VI

Ein explosives Gemisch aus Rock, Jazz, Soul und Funk von einer deutschen Band aus den 1970ern? Mit einem durch und durch internationalen Sound, mit einem Powerplay in britischen und amerikanischen Radio-Sendungen? Klingt unglaublich, aber eine solche Band gab es: „Randy Pie“ hieß sie und ist trotz eines fulminanten „Disco“-Hits namens „Highway Driver“ weitgehend aus unserer … Weiterlesen …

Deutsche Underground-Perlen der 70er V

Eigentlich hätte für die Band „Cravinkel“ alles bestens laufen können. Von Wilhelmshaven war man 1970 der vielen Plattenfirmen wegen nach Hamburg gezogen und bekam dort auch relativ schnell einen (für eine deutsche Band) außerordentlich gut dotierten Vertrag bei Philips, dem Label des Musikkonzerns Phonogram. Die günstigen Umstände ermöglichten es „Cravinkel“, bald darauf deren erste selbstbetitelte … Weiterlesen …

Deutsche Underground-Perlen der 70er IV

Kann sich noch jemand an die „Les Humphries Singers“ erinnern? Das war Anfang bis Mitte der 1970er Jahre eine multi-ethnische Gesangsgruppe, die mit viel guter Laune etwas Hippie- und Gospel-Feeling in die triste deutsche Hitparadenwelt einbrachte. Die Verflechtung dieser bunten und vitalen Truppe mit der deutschen und internationalen Musikszene war größer, als man es damals … Weiterlesen …

Deutsche Underground-Perlen der 70er III

„Virus = Kleinstlebewesen, Krankheitserreger bei Mensch, Tier und Pflanze. So jedenfalls der Duden. Virus ist ausserdem eine progressive Fünf-Mann-Gruppe aus der Gegend um Bielefeld. Eine Gruppe mit einem Sound, der infizieren kann. Vorbei sind die Zeiten, wo progressiver Pop unbedingt aus England oder USA kommen musste, um gut zu sein. Virus gehört zu den wenigen … Weiterlesen …

Deutsche Underground-Perlen der 70er II

Die einzige LP „Trip Away“ der Bremer Band Sitting Bull von 1971 gehört heute zu den gesuchtesten (und teuersten) Krautrock-Platten überhaupt. Entstanden in den legendären Windrose-Studios in Hamburg, also unter für deutsche Bands vergleichsweise hervorragenden Studiobedingungen, verblüfft die Platte noch heute mit ihrem internationalen Flair. Inspiriert von den amerikanischen Westcoast-Bands wie Quicksilver Messenger Service und … Weiterlesen …

Deutsche Underground-Perlen der 70er I

Wann immer vom Krautrock oder gar vom Comeback des Krautrock die Rede ist, fallen Namen wie Amon Düül, Embryo, Guru Guru, Popol Vuh, Can, Faust, NEU! und viele andere mehr. So unterschiedlich diese Bands auch waren, es einte sie sicherlich etwas, das seine Wurzeln in der irgendwie typischen Atmosphäre der 1970er Jahre hatte. In dem … Weiterlesen …